Erstmals mit easyJet

easyjetBilligflieger wie easyJet haben zweifellos Bewegung in den Reisemarkt gebracht und Städtereisen in europäische Metropolen und Städte erst erschwinglich gemacht.

Immer wieder liest man von Billigflügen nach Mallorca, Barcelona, London oder in osteuropäische Metropolen und ein typischer Flughafen für Billigflüge innerhalb Europas ist beispielsweise der Allgäu Airport in Memmingen. Während es für die einen nicht billig genug sein kann, wünschen sich die anderen mehr Service oder Komfort. Bislang hatte ich nicht die Gelegenheit und auch nicht das große Verlangen, die zahlreichen Billigflieger wie Ryanair, easyJet, AirBerlin oder GermanWings ausführlich zu testen und zu bewerten. Das liegt zum einen daran, daß ich in gerne unterwegs bin und mehrere Reiseziele auf dem Plan habe, andererseits aber auch daran, daß ich zumindest in Europa meinen Hund dabei haben will. Und Extrawünsche sind bei Billig-Airlines nicht gern gesehen und noch dazu teuer.

Nun bin ich nach meinem ersten Billigflug mit easyJet von Basel nach Lissabon (und zurück) um eine Erfahrung reicher, über die ich an dieser Stelle berichten will. Natürlich weiß man, daß man bei den Billigfliegern nicht mit allzu viel Service oder Komfort rechnen darf, aber die Toiletten sollten aus meiner Sicht schon funktionieren. Ansonsten kann auch ein 2,5 Stundenflug von Basel nach Lissabon ungemütlich werden, wenn die Blase drückt und bereits eine Schlange vor der Toilette wartet. Deshalb hat es mir nicht besonders gefallen, daß der Ausfall einer Toilette bei easyJet ohne großes Bedauern oder Entschuldigung durchgesagt wurde. Abgesehen davon war ich etwas überrascht, daß nicht mal ein Snack oder ein Glas Wasser im Flugpreis enthalten war, der jetzt nicht gerade unschlagbar günstig gewesen ist.

easyJet

Davon abgesehen hat mir der Rückflug von Lissabon nach Basel die Lust auf viele weitere Billigflüge genommen. Überraschend fand ich zunächst die Aufforderung, daß ich mein Handgepäck doch bitte in den Laderaum abgeben soll, weil an Bord zu wenig Platz sei. Erschreckend war die Tatsache, daß die Fluggäste den Weg vom Terminal ans Flugzeug zu Fuß zurücklegen mussten. Zum Glück fing es in Lissabon erst an zu regnen, als wir bereits im Flugzeug saßen. Inakzeptabel war der Ausraster eines Crewmitglieds, als ich nicht schnell genug auf meinem Platz saß. Nun hatte ich für meinen Fensterplatz 4,00 Euro extra gezahlt und wollte daher auch an meinem reservierten Platz sitzen, wo jedoch bereits eine andere Frau Platz genommen hatte. Infolge des Platzwechsels bildete sich ein kleiner Stau, der zu einem äußerst unfreundlichen Ausraters eines Crewmitglieds führte.

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