Torre Agbar in Barcelona

Der Torre Agbar ist einer der wenigen Wolkenkratzer in Barcelona und damit auch einer der markanten Punkte in der Skyline der katalanischen Metropole am Mittelmeer. Der in der Nacht funkelnde Büroturm befindet sich am Plaça de les Glòries Catalanes an der Avinguda Diagonal. 

Torre Agbar in Barcelona

Der Torre Agbar fällt einem mit seiner eigenwilligen Struktur im Stadtbild sofort auf, wenn man von einem der Aussichtspunkte über die Skyline von Barcelona blickt, sowohl am Tag als auch in der Nacht. Das 124 Meter hohe Bürogebäude ist mit einer Glas-Aluminium-Fassade ausgestattet, die besonders nachts in bunten Farben abwechselnd rot, blau oder grün erleuchtet wird, aber auch tagsüber je nach Tageslicht seine Farben verändert. Diese Lichtreflexe beruhen auf 40 verschiedenen Lackfarben und einer Glashaut aus mehr als 50.000 Lamellen, die jeweils eine Größe von 120 × 30 cm haben und in 16 verschiedenen Positionen angebracht sind.

Torre Agbar in Barcelona

Ansichten des Torre Agbar in Barcelona, jeweils vom Strand, vom Montjuic oder vom Tibidabo.

Für die Planung und Gestaltung des Torre Agbar ist der französische Architekt Jean Nouvel verantwortlich, der auch Ideen des berühmten katalanischen Architekten Antoni Gaudí in seine Projektentwicklung einbezogen hat. Die feierliche Eröffnung in Anwesenheit der königlichen Familie Spaniens erfolgte am 16. September 2005. Für das fertige Hochhaus wurde Jean Nouvel am 17. November 2006 mit dem Internationalen Hochhauspreis ausgezeichnet, auch wenn die Form des Gebäudes schon ziemlich an einen Dildo erinnert und ganz gewaltig dem 180 Meter hohen Wolkenkratzer 30 St Mary Axe (Re Swiss Tower) in London ähnelt, der nach dem Entwurf der Architekten Ken Shuttleworth und Lord Norman Foster in den Jahren 2001 bis 2004 erbaut wurde. Nichtsdestotrotz zähle ich den Torre Agbar zu den schönsten Wolkenkratzern der Welt und völlig passend zu einer der schönsten Städte der Welt, dessen Lichtspiel ich nachts ewig betrachten könnte. Leider war die Zeit in Barcelona mal wieder zu knapp bemessen und reichte daher nicht für einen Besuch im Inneren des katalanischen Wolkenkratzers.

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