Abstecher nach Sète

Die kleine und noch vergleichsweise ursprüngliche Hafenstadt Sète in Südfrankreich zwischen Montpellier und Béziers ist bei einer Rundreise durch die Region Languecod-Rousillion oder auf dem Weg nach Barcelona immer einen Abstecher wert.

Die Hafenstadt Sète an der Mittelmeerküste Südfrankreichs konnte sich trotz des Massentourismus ihren ursprünglichen Charakter weitgehend erhalten und bietet mit ihren zahlreichen Restaurants und Bars entlang der Kanäle durch die Stadt ein angenehmes Flair. Die Stadt ist weitgehend von Wasser umgeben, da sie sich auf einer schmalen Landzunge zwischen Mittelmeer und der rund 20 km langen Lagune Étang de Thau befindet. Wenn man entlang der Kanäle läuft und all die Brücken und die Häuser mit ihren pasellfarbenen Fassaden sieht, könnte man meinen, in Venedig zu sein. Vom Hafen in Sète bestehen Fährverbindungen nach Mallorca und zu den Balearen sowie nach Tanger in Marokko.

Grand Canal von Sète

Grand Canal in Sète von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Eine schöne Aussicht über Sète mit den Gewässern drumherum und das von Kanälen durchzogene Stadtbild hat man vom rund 200 Meter hohen Stadthügel Mont Saint-Clair. Die besten Restaurants findet man am Ende des Grand Canal, wo den Gästen vor allem frische Muscheln, Austern und Fisch angeboten wird. Besondere Spezialitäten sind beispielsweise die Tintenfische im Teigmantel und die typische Fischsuppe mit Miesmuscheln und Tintenfischen.

Sehenswürdigkeiten in Sète

Sehenswürdigkeiten in Sète: v.l.n.r. Grand Hotel, Palais Consulaire, Austern und Meeresfrüchte

Weitere Sehenswürdigkeiten in Sète sind das Musée Paul Valery mit Ausstellung zur Stadtgeschichte und zum Dichter Paul Valéry und der Mont St-Clair mit schöner Aussicht auf die Stadt Sète und den Étang de Thau.

Auf dem Weg nach Barcelona verlässt man Sète am besten in Richtung Süden und hält sich in Richtung Cap d’Agde, das sich rund 20 km südwestlich befindet. Entlang der Strecke liegt der rund 15 km lange Sandstrand von Sète, der selbst in der Hochsaison genügend Platz für die Bewohner der Umgebung und die Touristen bietet und daher nicht so überlaufen ist wie die anderen Strände Südfrankreichs am Mittelmeer.

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