Portofino

Das kleine Dorf Portofino auf der gleichnamigen Halbinsel an der Küste der Riviera war unser letztes Ziel in 2013, bevor wir unsere Reise morgen nach Nizza an der Cote d`Azur fortsetzen.

Hafen von PortofinoPortofino ist ein winziges Dorf auf der gleichnamigen Halbinsel südlich von Genua und wohl das schönste Fleckchen an der Ligurischen Küste, leider auch ziemlich teuer. Ein Aperol Spritz kostet in der Bar schon mal 10,00 Euro und für eine Stunde Parken im einzigen Parkhaus muss man 11,00 Euro bezahlen. Für Autos gibt es nur eine schmale Zufahrtsstrasse, die sich an den Felsen entlangschlängelt und an einigen Stellen ziemlich eng ist. Während der Urlaubssaison kann man jedoch sicherlich vergessen, mit dem Auto nach Portofino zu gelangen. Dieses kleine Schmuckstück sollte man aber mal zumindest gesehen haben. Kurz vor Sonnenuntergang sind wir nach einem Spaziergang am Passeggiata Anita Garibaldi a Nervi entlang der Ligurischen Küste in Portofino angekommen und konnten gerade noch die letzten Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne genießen. Das Weihnachtsfest und die Weihnachtsfeiertage in 2013 waren zwar bereits vorüber, aber am Hafen von Portofino war trotzdem noch ein kleiner Weihnachtsmarkt mit vielleicht 10 Zelten aufgebaut. Zusammen mit der weihnachtlichen Beleuchtung der Kirchen und Häuser rund um den Hafen haben wir hier auf unserer Tour durch Italien das erste Mal echte Weihnachtsstimmung verspürt. Weder in Turin noch in Genua war von Weihnachten viel zu sehen, geschweige denn zu spüren.

Portofino

Hafen von Portofino mit Castello Brown und Kirche San Giorgio im Abendlicht

Kirche San Martino in PortofinoDie Häuser und Kirchen von Portofino versammeln sich alle rund um den kleinen Naturhafen, der im Sommer mit Yachten gut gefüllt ist. Reiche und prominente Touristen aus aller Welt geben sich in Portofino die Klinken der Hotels, Restaurants und Bars in die Hand und bescheren den wenigen verbliebenen Einwohnern ordentliche Einnahmen. Man kann sich schon gut vorstellen, wie eng es hier im Sommer werden kann. Jetzt im Dezember zwischen Weihnachten und Neujahr und kurz vor Sonnenuntergang war es dagegen recht beschaulich und ruhig, um nicht zu sagen unglaublich romantisch. Eine beschauliche Stille legte sich um das Dorf, während die kleinen Boote auf dem Wasser vor sich hin schaukelten. Als die Sonne dann ziemlich verschwunden war, kamen die Lichter an den Häusern und Kirchen erst richtig zur Geltung. Am schönsten war die Kirche San Martino in der Altstadt erleuchtet und lockte uns auf einen Besuch den Hügel hinauf. Im Inneren verströmt die Kirche einen angenehmen Duft und eine inspirierende Stimmung, die zum Verweilen und Beten einlädt.

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