Über den Dächern von Nizza

Über den Dächern von Nizza hat man den besten Blick über die heimliche Hauptstadt Südfrankreichs, die dank ihrer exklusiven Lage an der Côte d’Azur sowie den zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Museen auch zu den schönsten Städten Frankreichs gehört.

Über den Dächern von Nizza

Über den Dächern von Nizza von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Sightseeing-Bahn in NizzaBei den vielen Sehenswürdigkeiten und Museen in Nizza fällt die Wahl in der Tat schwer, was man während eines Kurzurlaubs in der größten Stadt Südfrankreichs am besten tun soll. Natürlich gehört die Altstadt von Nizza mit dem berühmten Blumenmarkt dazu, aber noch viel lohnenswerter fanden wir den Rundgang auf dem Schlossberg, von dessen Aussichtspunkten man wunderschöne Ausblicke über die Dächer von Nizza, die Promenade des Anglais und die Côte d’Azur bis zum Cap Ferrat genießen kann. Der ganze Berg strahlt eine Ruhe aus und bietet im Sommer auch angenehmen Schatten. Wer bei hohen Temperaturen den schweißtreibenden Aufstieg zu Fuß vermeiden will, kann sich auch in die Sightseeing-Bahn setzen und die Fahrt auf den Schloßberg wählen. Es gibt wohl auch einen Aufzug. Ansonsten bietet der künstliche Wasserfall und ein Imbiss am Plateau für etwas Abkühlung und Erfrischung. Abgesehen von den sehenswerten und interessanten kleinen Gassen in der Altstadt von Nizza hat uns das gastronomische Angebot nun weniger überzeugt, da die Restaurants schon sehr touristisch geprägt sind.

Promenade des Anglais in Nizza

Promenade des Anglais in Nizza von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Die mehrere Kilometer lange Promenade des Anglais sieht von hier oben nach wie vor beeindruckend aus, ist aber inzwischen zu einer mehrspurigen „Autobahn“ entlang der Küste der Côte d’Azur angewachsen, ziemlich laut und hektisch. Unter dem Motto „sehen und gesehen werden“ kann man sich kaum etwas Besseres vorstellen, aber der Strand mit seinen großen, runden Steinen kann mit anderen Stränden an der Côte d’Azur nicht mithalten. Hier muß man in Nizza definitiv Kompromisse in Kauf nehmen, aber das hat uns im Januar zum Glück weniger gestört.

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