Ein Fest der Sinne in Rovinj

Eine der schönsten Städte Istriens ist Rovinj, die sich wie Poreč auf einer Halbinsel an der Westküste zur Adria befindet. Man erkennt die Stadt schon weitem an dem Kirchturm auf dem höchsten Punkt der Stadt. 

Rovinj auf Istrien

Blick auf Rovinj am Westufer Istriens von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Sobald man die Gassen von Rovinj betritt, wird man von dem Flair und der Stimmung der Stadt erfasst. Aufgrund der unzähligen Läden, Ateliers, Restaurants und Bars fällt es einem unheimlich schwer, zielorientiert durch die Stadt zu laufen. Viel eher lässt man sich vom Strom der Touristen durch die engen und farbenfrohen Gassen treiben und versucht zu ermessen, wie viele Schuhe die Fliesen am Boden so glatt geschliffen haben.

Kirche Sv. Eufemija in RovinjUnser Ziel war natürlich als erstes die Kirche Sveta Eufemija (Hl. Euphemia) aus dem 18. Jahrhundert, deren Kirchtum nach dem Vorbild des Campanile in Venedig zum Wahrzeichen der Stadt wurde. Für die wenigen Meter hinauf bis zur Kirche benötigten wir eine gefühlte Ewigkeit, da es einfach so viel zu entdecken gab entlang der Grisia hinauf. Und oben angekommen entdeckt man nicht nur eine wunderschöne Kirche mit unbegrenzter Aussicht über das tiefblaue Mittelmeer, sondern auch ein einzigartiges Flair mit diesen einzigartigen Zypressen und anderen uralten Bäumen rund um die Aussichtsterasse. Die Zypressen rund um die Kirche sind geschützte Naturdenkmäler, auf die man in Rovinj zurecht sehr stolz sein kann. Leider fallen diese Naturschönheiten nur wenigen Touristen auf, aber so hatte ich immerhin das Glück, meine Tasche mit den kleinen, auf dem Boden liegenden Zypressen-Zapfen voll zu machen und meine Zapfensammlung zu vergrößern.

Grüner Gürtel in Rovinj

Grüner Gürtel mit Zypressen und anderen Pflanzen in Rovinj von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Wenn man wie wir das Glück hat, einen freien Platz in dem Restaurant Monte unterhalb der Kirche zu ergattern, lässt man sich das natürlich nicht entgehen, um die sensationelle Aussicht bei einem Tässchen Espresso zu genießen. Inzwischen war die Zeit schon weit fortgeschritten und der Hunger meldete sich laut zu Wort.

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