Tarifa – südlichster Punkt des europäischen Festlands

Ein fest eingeplanter Punkt auf unserer Rundreise durch Andalusien war auch Tarifa, die am südlichsten gelegene Stadt des europäischen Festlands. Hier am südlichen Ende der Costa de la Luz erkennt man bei guter Sicht die Küste von Marokko in Afrika. An der engsten Stelle der Straße von Gibraltar pfeift der Wind zwischen den beiden Kontinenten schon gewaltig, was natürlich besonders viele Wind- und Kite-Surfer hierher lockt.

Am Punta de Tarifa

Unsere Rundreise durch Andalusien führte uns natürlich auch an den südlichsten Punkt des europäischen Festlands, der sich hier in Tarifa befindet. Am sog. Punta de Tarifa sind es nur noch 14 km Luftlinie an die Küste von Marokko in Afrika. Nirgendwo sonst liegen Europa und Afrika näher beieinnander.

Tarifa

Blick auf die Gebirge von Marokka in Afrika im Hintergrund

Neuerdings liest man leider wieder öfter von Tarifa, wo vermehrt Flüchtlinge aus Afrika an den Stränden ankommen. Die Überfahrt von Afrika an die Küste Spaniens ist hier angesichts der starken Strömung zwischen dem Atlantik und dem Mittelmeer, heftigen Winden und ordentlichen Wellen nicht ungefährlich. Einige Tausend Tote werden pro Jahr an die Strände gespült.

Sandstrand bei Tarifa

Sandstrand bei Tarifa

Bei der Fahrt durch den Ort haben wir eine quirlige und kompakte Kleinstadt kennengelernt, die durchaus Lust auf mehr gemacht hätte. Überall unzählige kleine Läden, Bars und Cafés. Natürlich fällt auf, dass ein großer Teil der Shops für Surfer gedacht sind, die hier aus aller Welt logieren. Dank des stetigen und starken Winds befindet sich hier eines der beliebtesten Reviere für Wind- und Kitesurfer, die vor der Küste geniale Bedingungen finden. Für Anfänger dürfte der Wind jedoch zu stark sein, der uns einige Male fast umgeweht hätte.

Strand bei Tarifa

Typischer Strand bei Tarifa

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