Von München nach Kroatien

Unsere Route von München nach Kroatien führte uns durch Österreich über Kufstein, Kitzbühel und den mautpflichtigen Felbertauern-Tunnel nach Südtirol und weiter über Lienz, Udine und Triest bis nach Porec auf der Halbinsel Istrien.

Bucht vor Triest

Bucht vor Triest von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Für die Anreise nach Kroatien stehen neben der von uns geplanten und weitgehend mautfreien Strecke durch Österreich und die italienischen Regionen Südtirol und Venetien weitere Routen durch Österreich und/oder Slowenien zur Verfügung. Da wir schon zigmal über die Autobahn von Salzburg durch den Tauerntunnel nach Villach gefahren sind, wollten wir in diesem Jahr eine Alternative testen. Trotz anfänglicher Bedenken sind wir in Österreich außerhalb der Autobahn rasch vorwärts gekommen und auch die Durchfahrt durch den Felberntauern-Tunnel (10 Euro Maut) gestaltete sich problemlos und schnell. Nichtsdestotrotz ist diese Route für Urlauber mit Anhänger oder Caravan nicht zu empfehlen, da einige der Passstrassen sehr eng und mit Anhänger nur für erfahrene und nervenstarke Fahrer ein Vergnügen sind.

Sonnenuntergang am MittelmeerIn Triest haben wir eine kleine Pause in Triest gemacht, um den Blick über die Adria und unser erstes Ziel zu genießen. Von hier war es nicht mehr weit nach Poreč auf Istrien, wo wir unser erstes Appartement für ein paar Tage gebucht haben. Poreč ist eine dieser typischen und malerischen Städte Istriens, die sich im Laufe der Zeit und trotz des Massentourismus kaum verändert hat. Die Stadt empfing uns gleich mit einem glutroten Sonnenuntergang über dem Mittelmeer, so dass die Verlockung zu groß war, gleich am ersten Abend bei einsetzender Dunkelheit ein Bad im Meer zu nehmen. Dies entpuppte sich leider als Fehler, da kaum noch etwas zu sehen war und ich auf den glitschigen Steinen ausrutschte und mir die Handfläche an einem der spitzen Steine aufritzte. Im Ergebnis war ich für den Rest unserer Reise durch Kroatien  an der Hand verletzt, was vor allem beim Autofahren etwas hinderlich war. Durch das tägliche Baden im Salzwasser heilte die Wunde jedoch recht schnell.

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