Unterwegs in St-Germain-des-Prés

Einst galt der Pariser Stadtteil St-Germain-des-Prés als Hochburg der Intelektuellen der französischen Hauptstadt, aber inzwischen findet man hier ein wunderschönes, belebtes Viertel am linken Ufer der Seine. 

place-sartre-beauvoirDie Straßen und Schilder in St-Germain-des-Prés erinnern immer noch an die berühmten Schriftsteller, Philosophen und Dichter, die sich in den 1950er Jahren hier in den Cafés trafen und diskutierten, insbesondere in dem beliebten Café Lex Deux Magots. Zu Zeiten der berühmten Persönlichkeiten Jean- Sartre und Simone de Beauvoir war dieser Stadtteil noch nicht so schick wie heute. Inzwischen haben sich rund um den Boulevard Saint German Dutzende weitere Cafés, Restaurants und Bars dazugesellt, eines schöner und interessanter als das andere. Nichtsdestotrotz fiel unsere Wahl auch heute wieder auf das Café Lex Deux Magots, das sich direkt gegenüber der Metro-Station bzw. der Tiefgarage unter dem Boulevard Saint German befindet. Eine Alternative wäre natürlich auch das Café de Flore nebenan gewesen. Nach unserem kleinen Brunch habe ich noch einen schnell und kurzen Spaziergang durch das Viertel unternommen, bevor wir uns auf die Weiterfahrt nach Bordeau aufgemacht haben.

Unter anderem habe ich mir die Kirche St-Germain-des-Prés angeschaut, die älteste Kirche von Paris. Ein nettes Schmankerl war auch das Denkmal für Apollinaire, das im Jahre 1959 von Picasso erstellt wurde.

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Picassos Denkmal für Apollinaire von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

In der Rue de Buci bin ich dann auf einen kleinen Markt gestoßen, wo Händler u.a. französischen Käse und Brot verkauften, das ausgesprochen lecker aussah. Da die Zeit jedoch schon drängte, konnte ich keine dieser leckeren Spezialitäten kosten. Zum Ende meines Spaziergangs durch das Viertel bin ich noch auf einen Pariser Fotografen gestoßen, der am Zaun der Kirche St-Germain-des-Prés seine Fotos ausstellte.

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Fotoausstellung an der Kirche St-Germain-des-Prés von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

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